Digitale Innovationen am Collège

Digitale Innovationen in Lehre und Lernen kombiniert mit klassischen Präsenz-Seminaren ergibt ein optimales Lernerlebnis für unsere Fellows

"Flipped Classroom" und "Learning Bubbles" als neue Formate am Collège

Als eine Institution, die sich Innovationen verschrieben hat, nutzen wir natürlich die Vorteile, die uns digitale Innovationen in Lehre und Lernen bieten, und kombinieren sie mit den klassischen Präsenzphasen in Seminaren zu einem Optimum.

Wir sind davon überzeugt, dass die digitalen Innovationen ein echter Mehrwert für unsere Fellows, unser Netzwerk der Alumni und unsere Unternehmenspartner bedeuten, den es zu nutzen gilt. Das Collège des Ingénieurs sieht sich als ein aktiver Player in diesem Innovationsprozess.

Wir haben die neuen digitalen Tools in den letzten zwei Jahren immer weiter verbessert. Sie ersetzen bei uns nicht das gemeinsame Arbeiten im Seminarraum, sondern sie ergänzen es. Dadurch sind neue Formen des Lernens entstanden, die bisher gar nicht möglich waren.

Flipped Classroom

So steht etwa das Flipped Classroom Konzept bei uns im Fokus. Flipped Classroom bedeutet, dass gemeinsames Lernen auch außerhalb des Seminarraumes insbesondere zur Vorbereitung der Lernzeit mit Dozenten genutzt wird. Die Fellows erhalten digitaltes Lernmaterial wie beispielsweise Videos, Podcasts oder Paper im Vorhinein vom Professor. Das reine Wissen erarbeiten sich die Fellows selbst, so dass im Anschluss im Seminar selbst mehr Zeit für weiteführende Aspekte und für Diskussionen bleibt. Die Zeit mit den Dozenten wird intensiver genutzt, die Qualität steigt spürbar. Das Konzept fördert das Peer-Learning und die Vernetzung der Fellows.

Wir sind davon überzeugt, dass durch die neuen digitalen Formate die Fellows auch besser auf die digitalen Arbeitsformen in den Unternehmen vorbereitet werden. Das Arbeiten im digitalen Umfeld effektiv zu beherrschen, wird in der Karriereentwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Darauf gilt es vorzubereiten. Desweiteren haben wir am CDI die Klassengrößen reduziert und unser Kursangebot um rund 1/3 im Volumen erhöht. Kleinere Lerngruppen bedeuten auch, dass die Fellows sich selbst aktiv mehr vernetzten müssen, um mit allen in Kontakt zu kommen.

Learning Bubbles

Wenn uns die Corona-Regeln auferlegen, dass wir kein Seminar im Haus durchführen können, haben wir das Modell der Learning Bubbles etabliert: Die Fellows wohnen in kleinen permanenten Wohn-Gemeinschaften während der Online-Seminarblöcke und arbeiten und lernen digital.

Gemeinsam mit der Alumnivereinigung haben wir auch das Digitale in das Netzwerk der Alumni eingeführt. So finden digitale Netzwerktreffen, Workshops und Konferenzen statt. Der Austausch ist erheblich aktiver geworden, weil er digital einfacher mit dem Arbeitsleben zu kombinieren ist. Insbesondere spielen geografische Entfernungen keine Rolle mehr und die lokalen Ortsgruppen sind nun europaweit im Austausch.

Der Einsatz digitaler Methoden in Lehre und Arbeiten kann auch die Chancengleichheit verbessern. Er reduziert den Zeitaufwand für Reisen erheblich– zum Nutzen des produktiven Arbeitens und der persönlichen Zeit. Gleichzeitig ist es ein Beitrag zum Umweltschutz.

Wir nutzen die digitalen Instrumente zum täglichen Arbeiten auch in den Auswahlgesprächen und im Matchingprozess.

Digitale Seminare – Erfahrungen unserer Fellows

Flipped Classroom von Prof. Jimmi Kristiansen erklärt