Fellow im Fokus: Theresa Pasch

 

THERESA PASCH

Fellow des 35. Jahrgangs (2021)

M. Sc. Computational Mechanics, TU München, Bavarian Graduate School of Computational Engineering
B. Eng. Maschinenbau (dual), Hochschule Niederrhein, Siemens Professional Education

 

Was macht dein Projekt besonders spannend?

Die Strategieabteilung der zentralen Forschungsabteilung für „Research in Energy and Electronics“ ist sehr vorstandsnah aufgehängt, sodass ich sehr viel von den aktuellen Themen und Entscheidungen auf Topmanagement-Level mitbekomme. Für mich ist das Projekt besonders spannend, da sich die Forschungsabteilung gerade in einer Phase der strategischen Neuausrichtung befindet, in die ich stark eingebunden werde und die ich auch aktiv mitgestalten kann.

 

Was hat dich in deinem Projekt überrascht?

Mir hat das Projekt vor Augen geführt, wie wichtig es ist, seine Ideen und Lösungsvorschläge im Unternehmen zu kommunizieren. Dabei ist sowohl die Wahl des Adressaten als auch die Form der Darstellung von großer Bedeutung. Eine Idee kann noch so innovativ sein, wenn sie nicht an der richtigen Stelle eingestreut wird, geht sie in einem Großkonzern oftmals unter.

 

Wie erlebst du die Collège-Veranstaltungen?

Zum Glück konnte ich zu Beginn des MBA einige Collège- Veranstaltungen vor Ort erleben, als die Infektionszahlen nicht so hoch waren. Hierbei wurde von den Dozenten vor allem das richtige Business-Mindset vermittelt und man hat seine Fellows sehr gut kennengelernt, was die virtuelle Zusammenarbeit an Projekten enorm erleichtert. Auch wenn bei den virtuellen Veranstaltungen der wichtige Aspekt des gemeinsamen Austauschs unter den Fellows wegfällt, funktioniert das virtuelle Format doch besser als ich erwartet hätte.

 

Was nimmst du aus deiner Zeit am Collège mit?

Für mich ist ein sehr wichtiger Aspekt definitiv das Netzwerk. Zum einen lernt man viele inspirierende Persönlichkeiten kennen, mit denen man intensiv diskutieren kann, die einem helfen sich persönlich weiterzuentwickeln und mit denen man auch einfach mal Spaß haben kann. Zum anderen kann man auf ein großes Netzwerk an Alumni zurückgreifen, die aus meiner Erfahrung immer sehr aufgeschlossen sind und einem gerne Einblick in ihre aktuellen Tätigkeiten geben. Auch aus den Seminaren werde ich viel mitnehmen, was sich für mich in drei Hauptaspekte gliedern lässt: Erstens der fachliche Input im Bereich Strategie, Finanzen, Investment etc., zweitens die Vermittlung des richtigen Business-Mindset und das Lernen aus Erfahrungen von Topmanagern vor allem während der Masterclasses, und drittens die persönliche Weiterentwicklung durch Coachings und regelmäßiges Feedback.

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